

Und löst man sich erst einmal vom bloßen Anschauen des gezeigten Motivs, gewinnen von ihm verdeckte, aus dem Bildausschnitt verdrängte Dinge eine größere Bedeutung, Dinge, die überlagert sind oder selbst etwas überlagern, angeordnet auf verschiedenen Zeit- und Raumebenen. Das zeige ich, indem ich Reflektionen, Durchblicke und Durchscheinendes, Bewegung und Texturen benutze. Denn das „vordergründig“ sichtbare Bild ist immer nur eine unvollkommene Wiedergabe einer vermeintlichen Realität, unabhängig davon, wie scharf oder konkret diese Darstellung sein mag. So ist jede meiner Fotografien gleichzeitig auch das „etwas“ hinter dem blinden Fleck.





